Wundversorgung zu Hause mit der Luzie

Die Luzie bietet Wundversorgung zu Hause. Unsere Pflegekräfte arbeiten dabei mit externen Wundexperten zusammen. Sie erreichen uns in Neuruppin, Pritzwalk, Rheinsberg und Wittstock/Dosse.

Wenn Sie Hilfe beim verordneten Verbandwechsel brauchen, können Sie sich an uns wenden. Wir besprechen mit Ihnen, welche Versorgung nötig ist und wer sie bei Ihnen zu Hause übernehmen kann.

Nennen Sie uns Ihren Wohnort und den gewünschten Beginn. Sagen Sie dazu, ob bereits eine ärztliche Verordnung vorliegt.

Wundversorgung anfragen

Was gehört zur Wundversorgung zu Hause?

Zur Wundversorgung gehören die Kontrolle der Wunde, die Reinigung, der Verbandwechsel und die Dokumentation. Die Versorgung richtet sich nach Ihrer Wunde und der ärztlichen Verordnung.

Die Wunde kontrollieren

Wir sehen uns die Wunde und die umgebende Haut an. Dabei achten wir auf Veränderungen und besprechen mit Ihnen, ob Beschwerden wie Schmerzen hinzugekommen sind.

Verbandwechsel

Wir reinigen und versorgen die Wunde entsprechend der Verordnung. Dazu gehört, den bisherigen Verband abzunehmen und den neuen anzulegen.

Den Verlauf festhalten

Wir dokumentieren den Zustand der Wunde. So kann Ihre Arztpraxis den Verlauf bei der weiteren Behandlung und bei einer Folgeverordnung berücksichtigen.

Wer kümmert sich um Ihre Wundversorgung?

Unsere Pflegekräfte arbeiten bei der Wundversorgung mit externen Wundexperten zusammen. Diese begleiten die Pflege fachlich oder übernehmen die Wundversorgung selbst. Vor dem Beginn besprechen wir mit Ihnen, wer für Ihre Versorgung zuständig ist und welche Besuche möglich sind. Das hängt auch davon ab, welche fachliche Unterstützung Ihre Wunde benötigt.

Ihre behandelnde Arztpraxis bleibt in die Versorgung einbezogen. Wenn sich die Wunde akut verschlechtert oder neue Schmerzen oder Entzündungszeichen auftreten, muss die Praxis umgehend informiert werden.

Bei chronischen Wunden

Chronische und schwer heilende Wunden sollen durch einen darauf spezialisierten Anbieter versorgt werden. Übernimmt ein spezialisierter Wunddienst Ihre Wunde, bleibt die Wundversorgung für diese Zeit bei ihm. Sagen Sie uns bei der Anfrage, wer Sie bereits betreut. Gemeinsam klären wir, welche weitere Pflege Sie von der Luzie benötigen und wie die Beteiligten sich abstimmen.

So beginnt Ihre Wundversorgung

Für die Wundversorgung zu Hause benötigen Sie eine ärztliche Verordnung häuslicher Krankenpflege. Sprechen Sie mit Ihrer Hausarzt- oder Facharztpraxis darüber. Sie können die Luzie schon anfragen, während die Verordnung vorbereitet wird. Wir klären mit Ihnen, ob und ab wann eine Versorgung möglich ist.

Die Verordnung wird bei Ihrer Krankenkasse zur Genehmigung eingereicht. Besprechen Sie mit uns, welche Unterlagen vor dem ersten Besuch noch fehlen.

Steht Ihre Entlassung aus dem Krankenhaus bevor, sprechen Sie den Sozialdienst oder das Entlassmanagement frühzeitig auf die Wundversorgung an. Halten Sie für das Gespräch mit uns vorhandene Verordnungen und Angaben zur bisherigen Wundbehandlung bereit. Nennen Sie auch das geplante Entlassdatum. Weitere Schritte für die Rückkehr nach Hause finden Sie auf unserer Seite zur Pflege nach dem Krankenhaus.

Ihr Weg zum ersten Besuch

  1. Verordnung mit der Praxis klären.
  2. Kostenübernahme und benötigte Unterlagen mit der Krankenkasse klären.
  3. Zuständigkeit und ersten Besuch mit uns abstimmen.

Wer bezahlt die Wundversorgung?

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt medizinisch notwendige Wundversorgung als häusliche Krankenpflege, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind und sie die Verordnung genehmigt. Einen Pflegegrad brauchen Sie dafür nicht. Die Wundversorgung gehört zur Behandlungspflege.

Voraussetzung ist, dass Sie die nötigen Maßnahmen nicht selbst durchführen können und auch niemand in Ihrem Haushalt die Versorgung im erforderlichen Umfang übernehmen kann. Beschreiben Sie Ihrer Arztpraxis, wobei Sie Hilfe brauchen.

Gesetzlich Versicherte ab 18 Jahren zahlen zehn Prozent der Kosten für die ersten 28 Tage mit häuslicher Krankenpflege im Kalenderjahr. Hinzu kommen zehn Euro je Verordnung. Diese gesetzliche Zuzahlung entfällt, wenn Sie davon befreit sind. Die Krankenkasse kann Ihnen sagen, welche Zuzahlungen in Ihrem Fall anfallen und wie Sie eine Befreiung beantragen.

Sind Sie privat versichert, fragen Sie vor Beginn bei Ihrer Versicherung nach, welche Kosten Ihr Tarif abdeckt. Besprechen Sie mit uns, welche Angaben dafür gebraucht werden.

Häufige Fragen zur Wundversorgung

Wie oft wird der Verband gewechselt?

Das richtet sich nach der Wundsituation, dem Verbandmaterial und Ihrer Verordnung. Nicht jede Wunde braucht täglich einen neuen Verband. Die benötigten Besuche stimmen wir vor Beginn mit Ihnen ab und berücksichtigen dabei die fachlichen Vorgaben.

Wer kümmert sich um das benötigte Verbandmaterial?

Welche Materialien gebraucht werden, gehört zur ärztlichen Verordnung. Klären Sie vor dem ersten Besuch mit der Praxis und dem versorgenden Dienst, wer die Beschaffung übernimmt und was zu Hause bereitliegen soll.

Sind feste Besuchszeiten möglich?

Wir besprechen Ihre Wunschzeiten bei der Aufnahme und berücksichtigen die nötige Behandlung sowie die Tourenplanung. Im Alltag kann es zu Verspätungen kommen. Eine genaue Uhrzeit können wir deshalb nicht pauschal zusagen.

Was ist, wenn die Wunde nach der Verordnung noch Pflege braucht?

Sprechen Sie rechtzeitig mit Ihrer Arztpraxis über eine Folgeverordnung. Sie prüft anhand des Wundverlaufs, welche Behandlung weiter nötig ist. Informieren Sie auch den versorgenden Dienst, damit weitere Besuche abgestimmt werden können.

Kann ich für einen Angehörigen anfragen?

Ja. Nennen Sie uns den Wohnort Ihres Angehörigen und die benötigte Hilfe. Beziehen Sie ihn möglichst in das Gespräch ein. Sagen Sie dazu, welche Arztpraxis oder welcher Wunddienst ihn bereits betreut.