Kompressionsverband vom Pflegedienst

Die Luzie hilft bei ärztlich verordneten Kompressionsverbänden zu Hause. Sie erreichen unseren Pflegedienst in Neuruppin, Pritzwalk, Rheinsberg und Wittstock/Dosse.

Sie brauchen Unterstützung beim Anlegen oder Abnehmen Ihres Verbandes? Unsere Pflegekräfte übernehmen die verordneten Aufgaben. Wir besprechen mit Ihnen, welche Versorgung Sie benötigen.

Nennen Sie uns Ihren Wohnort und den gewünschten Beginn. Halten Sie die vorhandene Verordnung für das Gespräch bereit.

Kompressionsversorgung anfragen

Kompressionsverband vom Pflegedienst

Die Versorgung mit einem Kompressionsverband durch den Pflegedienst gehört zur Behandlungspflege. Die Luzie hilft beim verordneten Anlegen und Abnehmen. Ein Kompressionsverband übt Druck von außen aus und kann den Rückfluss von Blut und Lymphflüssigkeit unterstützen. Welche Behandlung für Sie geeignet ist, wird vorab ärztlich geprüft.

Wird bei Ihnen gleichzeitig eine Wunde behandelt, muss auch die benötigte Kompression auf der Verordnung stehen. Sagen Sie uns, welche Behandlung bereits läuft und welcher Dienst Sie betreut. Vor Beginn klären wir, wer welche Aufgabe übernimmt und wie die Besuche aufeinander abgestimmt werden.

Voraussetzung für den Verband

Das Anlegen eines Kompressionsverbandes ist als häusliche Krankenpflege verordnungsfähig, wenn angepasste Kompressionsstrümpfe aus medizinischen oder anatomischen Gründen nicht möglich sind. Ihre Arztpraxis prüft diese Voraussetzung. Nennen Sie uns bei der Anfrage deshalb genau die Versorgung, die Ihnen verordnet wurde.

So beginnt die Kompressionsversorgung

Besprechen Sie mit Ihrer Arztpraxis die Verordnung häuslicher Krankenpflege. Darauf steht, welche Hilfe mit dem Kompressionsverband benötigt wird. Mit uns klären Sie anschließend den gewünschten Beginn und die nötigen Besuche. Wir prüfen, ob wir die Versorgung an Ihrem Wohnort übernehmen können.

Die Verordnung wird bei der Krankenkasse zur Genehmigung eingereicht. Besprechen Sie mit uns auch, welche Verbandmaterialien vor dem ersten Besuch bereitliegen sollen.

Wenn Sie nach einem Krankenhausaufenthalt mit einem Kompressionsverband nach Hause kommen, sprechen Sie die weitere Versorgung beim Entlassmanagement an. Teilen Sie mit, welche Hilfe zu Hause fehlt. Halten Sie für unsere Planung die Verordnung, vorhandene Angaben zum Verband und das Entlassdatum bereit. Weitere Schritte für die Heimkehr finden Sie auf der Seite Pflege nach dem Krankenhaus.

Ihr Weg zum ersten Besuch

  1. Verordnung mit der Praxis klären.
  2. Benötigte Unterlagen und Genehmigung mit der Krankenkasse klären.
  3. Aufgaben, Material und ersten Besuch mit uns abstimmen.

Wer zahlt den Kompressionsverband?

Die gesetzliche Krankenkasse kann die verordnete Hilfe mit dem Kompressionsverband als häusliche Krankenpflege übernehmen. Dafür müssen die medizinischen Voraussetzungen erfüllt sein und die Kasse muss die Verordnung genehmigen. Ein Pflegegrad ist dafür nicht nötig.

Die Hilfe kommt infrage, wenn Sie die erforderlichen Aufgaben nicht selbst durchführen können und auch niemand in Ihrem Haushalt sie im nötigen Umfang übernehmen kann. Erzählen Sie Ihrer Arztpraxis, welche Unterstützung Ihnen zu Hause fehlt.

Gesetzlich Versicherte ab 18 Jahren zahlen zehn Prozent der Kosten für die ersten 28 Tage mit häuslicher Krankenpflege im Kalenderjahr und zehn Euro je Verordnung. Diese Beteiligung entfällt bei einer Zuzahlungsbefreiung. Für Verbandmittel können gesonderte Zuzahlungen anfallen. Fragen Sie Ihre Krankenkasse, welche Kosten für Ihre Versorgung übernommen werden.

Bei privater Versicherung richtet sich die Erstattung nach Ihrem Tarif und der konkreten Leistungszusage. Klären Sie vor dem ersten Einsatz mit Ihrer Versicherung, welche Kosten sie trägt.

Häufige Fragen zum Kompressionsverband

Wie lange muss ich den Verband tragen?

Das richtet sich nach Ihrer Behandlung und dem verwendeten Verband. Klären Sie mit der behandelnden Praxis und dem versorgenden Dienst, wann er angelegt, gewechselt oder abgenommen werden soll. Wir stimmen die dafür nötigen Besuche mit Ihnen ab.

Wer kümmert sich um die Binden und das weitere Verbandmaterial?

Besprechen Sie vor Beginn mit Ihrer Praxis und uns, welches Material gebraucht wird und wer es beschafft. Sagen Sie uns, was bereits vorhanden ist. So lässt sich klären, was vor dem ersten Besuch noch fehlt.

Was tun bei Schmerzen unter dem Verband?

Informieren Sie bei starken Schmerzen oder Missempfindungen umgehend Ihre behandelnde Arztpraxis. Geben Sie auch dem versorgenden Pflegedienst Bescheid.

Kann ich auch nur für das Abnehmen des Verbandes Hilfe bekommen?

Ja, Sie können diese einzelne Aufgabe anfragen. Für eine Verordnung muss das selbstständige Abnehmen wegen erheblicher Einschränkungen etwa der Hände, der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit nicht möglich sein. Die Einschränkungen müssen aus der Verordnung hervorgehen.